Erklärungen, Hinweise und Tipps

Was Sie für Ihren Besuch bei uns wissen sollten:

Was ist ein Klettergarten?

Im lebenden Baumbestand sind an verschiedenen Bäumen in bis zu 15 Meter Höhe Plattformen festgeklemmt, zwischen denen die Kletterer Hindernisse aus Holz, Reifen, Seilen und ähnlichen Elementen überwinden müssen.
Die Übungen auf den sogenannten Hochseilen machen Mut, motivieren und regen durch ihren spielerischen Charakter zum Ausprobieren von Verhaltensalternativen an. Im Vordergrund steht die Grenzerfahrung, wobei Spaß, Spannung und Abenteuer garantiert sind.
Jeder Teilnehmer wird durch einen Klettergurt und ein Klettersteigset mit den Sicherungsseilen gesichert, ein Ausrutscher hat also keine größeren Folgen.

Wer darf klettern?

Klettern darf bei uns prinzipiell jeder!
Ob klein, groß, dick, dünn, alt oder jung. Unsere Kletterparcours sind so ausgelegt, dass sie für jeden zu schaffen sind und gleichzeitig erfahrene Kletterer immer neu herausfordern.
Generell setzen wir im Hochseilgarten eine durchschnittliche Fitness voraus. Bei den meisten Übungen rückt aber die mentale Herausforderung vor die sportliche. Gesundheitliche Probleme wie Asthma oder Diabetes sind keine Hindernisse, sollten aber unbedingt vorher dem Trainer mitgeteilt werden!

Das Highlight für:

-Urlauber, Tagesausflügler, Wanderer, Singles
-Gruppen, Vereine, Firmen, Schulklassen
-Familienfeiern jeglicher Art (Geburtstage, Jubiläen, Junggesellenabschiede, ...)
Außerdem bieten wir Sonderaktionen wie Managementtraining, Teamtraining und vieles mehr für Firmen, Schulklassen, Vereine und soziale Einrichtungen an. Informationen dazu finden Sie hier.

Was kann man hier erleben?

Spannung, Spaß, erhöhtes Selbstvertrauen, Nervenkitzel, Grenzen erfahren. Den Alltag mit mehr Selbstvertrauen und Stärke meistern - trainieren Sie Ihren Teamgeist. Lernen Sie Probleme schneller zu meistern und Ängste zu überwinden. Entdecken Sie Mut und lernen Sie ihr Verhalten auch in unerwarteten Extremsituationen selbstbewusst zu steuern.

Nützliche Tipps:

Ausrüstung:

Die gesamte Kletterausrüstung wird vom GHW-Klettergarten ausgegeben. Aus versicherungstechnischen Gründen können keine eigenen Gurte und Kletterhelme genutzt werden.

unsere überdachte Gepäckaufbewahrung

Wertsachen und Gepäck:
Zum Schutz der Wanderer, Trainer und Zuschauer darf zum Klettern nichts mitgenommen werden. Kleinigkeiten wie Handys, Kameras, Brieftaschen, Schlüssel und ähnliches müssen unten bleiben und können bei uns sicher aufbewahrt werden. Rucksäcke, Taschen usw. können Sie bei unserer Gepäckaufbewahrung sicher und mit einem Schloss versehen deponierern. Alternativ können Sie die Sachen selbstverständlich auch im Auto oder bei einer nicht kletternden Begleitperson lassen.
Unser gesamtes Gelände ist Video überwacht, trotzdem können wir für abgegebene Wertsachen und Bekleidungsgegenstände aller Art keine Haftung übernehmen!

Bekleidung:
Bitte achten Sie auf angemessene und bequeme Kleidung. Dazu gehört unbedingt ein festes Schuhwerk (Turnschuhe oder Wanderschuhe mit möglichst viel Profil, keine Badelatschen oder Sandalen!). Zudem empfiehlt sich ein dem Wetter angepasstes Outfit.
Handschuhe können wir aus hygienischen Gründen leider nicht ausleihen. Klettern ohne Handschuhe ist generell kein Problem. Sollten Sie dennoch Handschuhe benötigen, können Sie diese bei uns zum Preis von 2,00 € kaufen und mitnehmen.
Oder Sie bringen Ihre eigenen Handschuhe mit.

Speisen und Getränke:
Das Mitbringen von eigenen Speisen und Getränken ist nicht gestattet!
Wir bieten Ihnen ein breites Angebot an Getränken, Snacks, Waffeln und Eis. Sollten Sie als Gruppe grillen wollen, können Sie unseren Gasgrill anmieten oder sich von uns komplett becatern lassen. Sprechen Sie dies bitte bei der Terminvereinbarung an!
Bei spontanen Besuchen empfehlen wir Ihnen den Boya-Bad Imbiss am Freizeitbad Hückeswagen. Es wird auch in den Klettergarten geliefert. Bestellungen nehmen unsere Trainer gerne entgegen.

Rauchen:

Das Rauchen ist auf dem gesamten Klettergartengelände verboten!

Bezahlung:
Die Bezahlung erfolgt bei uns vor dem Klettern. Es ist nur Barzahlung möglich!

Sicherheit

Die Sicherheit hat beim Hochseilgarten oberste Priorität - Hier machen wir keine Kompromisse!

Die technische Sicherheitsausrüstung besteht nur aus qualitativ besten Materialien und entspricht der DIN-Norm bzw. trägt das TÜV/CE - Zeichen.
Alle Trainer und Trainerassistenten sind entsprechend den aktuellen Sicherheitsrichtlinien ausgebildet.

Je nach Gruppenstärke sind mindestens 1 - 2 Trainer (bzw. 1 Trainer und 1 - 2 Trainerassistenten) zur Leitung und Durchführung einer Kletterrunde erforderlich.
Vor jedem Training werden die sicherheitstechnisch relevanten Materialien des Hochseilgartens kontrolliert. Das beinhaltet die Inspektion der Anlage (Plattformen, Stahlseile, Verschraubungen, Befestigungen), sowie die visuelle Überprüfung von Sicherungsseilen, Gurten, Helmen und Karabinern.
Der Hochseilgarten wird regelmäßig einer großen Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Die Bäume werden von Baumgutachtern geprüft.

Der Klettergarten entspricht DIN EN 15567-1 UND 15-567-2.
Durch diese beiden Normen der EU, soll ein europaweiter Mindeststandard (für den Bau und den Betrieb) eingehalten werden. Es handelt sich dabei jedoch nur um freiwillige Richtlinien der EU, die beiden Normen sind nicht gesetzlich verbindlich. Ihre Einhaltung ist freiwillig und damit nicht in allen Hochseilgärten gewährleistet.
Alle Kletterausrüstungen unserer Gäste sowie die der Trainer werden regelmäßig geprüft und zertifiziert. Zwei unserer Trainer haben eine Fachausbildung (PSA – Zertifizierung) zur Überprüfung der Ausrüstungen und des Materials.

Wir sind Mitglied der ERCA

Die European Ropes Course Association (ERCA) repräsentiert europäische Trainer, Seilgartenbauer und Organisationen, die mobile und stationäre Seilgärten betreiben. Der Vorstand und die Arbeitsgruppen vertreten die Interessen aller Mitglieder und fördern die professionelle Weiterentwicklung der Seilgärten.
Arbeitsgruppen bestehen zu folgenden Themen:
• Standards für die Inspektion bestehender Seilgärten
• Standards für die Ausbildung der Trainer
• Sicherheitsforschung und Unfallprävention
• Materialforschung und Öffentlichkeitsarbeit.